und zu Gute gemacht werden ſollen. 29
man dazu ſo viele Betten anlegen mag, als es einem vino»thigt zu ſeyn ciu kt.2. Grundſatz.
Alle Kieſe und Erzte, daraus man Vitriol aus-laugen will, muͤſſen erſtlich von ihrem Schwefeldurchs Feuer abgeroͤſtet werden; ſonſt geben[tekeinen Vitriol.
Beweis.
Daß der Schweſel in feinen Erzten und Kieſen ſich ſehr(eff an das Kupfer und ben Vitriol haͤlt, und daſſelte, folange er noch dabey ijt, allein, unvermiſchet, nimmermehrfelgen läßt, beweiſt uns ſowohl das Kupſei⸗Schmelzen, alsauch das Vitriol-Auslaugen. Der Vitriol ijt die erſte mestalliſche Weſenheit, darauf ſich das Wachsthum der Metallegründet, und diejenige metalliſche Erde, welche der Vitriolvon ſich ſehen und blicken laßt, fo bald er nur calc niet ift,und fid) daher die erſte metalliſche Ausgeburt des Schwefelsnennen kann; darum kalt fie auch der Schwefel ſo langebey fid) gefangen, und läßt im Aus laugen keinen Vitriolvon fid) gehen, bis derſelbe vorhero durch das Feuer ganz,lich davon gerötet ift.
Schluß.
Darauf ift nun der Schluß zu machen: bafi der Vitriolin ſeiner Weſenheit wohl eine Aus zeburt des Schweſels fev,woraus ihn nun ſeine metalliſche Natur und angeborene Ei—genſchaft geſetzet hat, und mithin von allen flüchtigen Schwe-fele⸗-Anſpruͤchen befreyet. Er beſitzt wohl noch eine febr bren—nende Weſenheit, die in allem des Schwefels Eigenſchaftenbeploͤmmt, ift auch,(einer reducirten körperlichen Subſtanznach, für einen Schwefel zu erkennen, aber ſeiner metodoſchen Natur nach eines hoͤhern Grades zu achten; welcheSchwefels⸗Eigenſchaft aus feinem fluͤchtigen Geiſte des Olei,welches mit ſtarkem anhaltenden Feuer aus ihm getrieben
Cc 3 wird.