und zu Gute gemacht werden fede. aio
Es mag fib auch auf denen Erzt-Gengen der Erde garwohl zeigen, daß ben denen Gold und Kupfer Erzten einArſenik mit zu finden fen, der ſich entweder in ſolchen metal—liſchen Erzten ſechtbarlich erweiſt, oder nur in deſſen Bear-beitung durch den Rauch, Geruch und Geſchmack erkanntwird; weil wir die Erfahrung haben, bah auch widerwär-tig ſcheinende metalliſche Erzte, als Gold, Süber und Zinn,imgleichen Gold, Süber, Kupfer, Eiſen und Zinn, auf ei—nem Quir. Gange neben einander ſtehen, auſwachſen und zuihrer Volllommenheit oder metalliſchen Weſenheit gelangenmogen;(wie ich im Vorhergehenden, von den Qmitiec Cry.ten bey Gieren, in Schleſien, umſtändlich angefuͤhret habe,und welche Zwitter deſſen anne Zeugen ſeyn werden.)Warum ſollte denn nun auch neben Gold- und Kupfer-Erſtenauf ſolchen Gängen nicht auch ein Flecklein vorhanden fena,barinnen die Weſenheit des Arſeniks, der in ſolchen Gnegen allezeit noch mit zugegen iſt, nicht eine Idee auf weißeMetalle zu hegen anbringen, und ſich um dieſer willen nebendem Golde,(als feiner leiblichen Mutter,) auch begreif—lich gemacht und dargeſtellet. Wer den Schweſel kennet,und deſſen Wirkung an denen Metallen eingeſeben, wird durchden Anblick des Arſeniks beo einem firen Golde, fid) ſchwer—lich uͤberreden laſſen, daß der Arſenik der Vater des Gol.des ſey, oder daß daſſelbe, durch ſein weißes lunariſch Nu-trünentum, die Speiſe und Erhaltung des Geldes geweſenſey; indem uns ja die wirkende Natur,(wenn wir auf die-ſelbe Acht haben,) bey der Generation der Metalle auf ihrenGüngen der Erde, gar ein anders bezeuget. Denn hiermuß Sehen vor Hörenſagen gelten.2. Erklarung.
Sellten aber, zum Beweiſe, daß der Arſenik das Gold,und der Schwefel das Silber machet, die annoch in Schle—ien fortgetriebenen weißen Arſenik⸗Kieſe angeze numen, undder Alten Reichenſteiner Bergwerk, zum goldenen Cel be.
nannt, ihr Gold aus denenſelben geſchmolzen haben, deſſenDod 2 Arſeni-