418 Wie die rate geroͤſtet, geſchmolzen,
e Die diee Hee i-e He e ee ERE 4 edFDas VII. Capitel.Von den Kobold und Wißmuth: Graten,
wie dieſelben zu nutzen und zu Gute zu machen ſind.Imgleichen wie Blau-Farben- und Gift—Huͤtten anzulegen.
1. Erklärung.
Di die Kobold⸗ und Wißmuth⸗ Erze eine veſondere
Ausgeburt der weißen metalliſchen Wirkung(ino, unddieſem ach ipre Aufnahme und ſpecificirte Weſenheit demweißen Arſenik zu danken haben, welcher auch, nach ſeinerſelbſt eig nen Anzeigung, bey denenſelben, wie bey allen leber-Erzten, ein ſolches ſelbſt bezeuget, und hierdurch ebenauf dieſen Bergwerken die Quelle entdecket, was die Wur-zel des Silbers eigentlich fev, und aus welchem Nin! imeatodaſſelbe, fo weit bis zur SSiz.tát, fen geſpeiſet und erhaltenworden. Es mag zwar hierbey nicht g teugnet werden, daßder Schwefel in und dev dieſer Suber Wirkung, auch mitverborgen und zugegen fen, welcher in dieſer welßen metalli»ſchen Wirkung, der uͤberzeugten Erfahrung nach, nur zumPatiens geworden. Gleichrdie auch nicht verneinet wird,daß bey der Generation der rothen Metalle, auf deren Gaͤn-gen und Erzten wir insgemein Schwefel. Kieſe antreffen,wovon ans die Gold⸗ und Kupfer- Kieſe 2eugm genug ge-ben, nicht auch der Arſenik mit begriffen, oder in ſolcher Wir.kung zugegen fep; weil die vermiſchte meralliſche Samens-Art in der Erde, eben aus den mannlichen ſchweflichten, undweiblichen merkurialiſchen(oder vielmehr, nach den erkann-ten Einſichten, arſenikaliſchen,) Theilen beſtehr: nur daß inde; rothen Metallen der Arſenik allezeit Patiens, und derSchwefel Agens geworden; wie es dieſc Metalle allerſeitsdurch ihre Zerlegung von ſich zeigen werden, wer nur damitanders, als mad) der gemeinen Probier⸗Art, umzugehen weis.Es