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Johann Gottfried Jugels natürliche Berg-Schmelz- und Figier-Kunst : in drey Theilen abgefasset, deren I. Theil von der Natur aller wesentlichen Kräfte des mineralischen Reichs, der II. von dem Bergwesen und der Beschaffenheit der Metalle und Mineralien, der III. aber, wie dieselben untersuchet, ihrer Natur gemäss geröstet und geschmelzet werden sollen, handelt
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^24 Wie die Crate geroͤſtet, geſchmolzen,

Reſiduum dieſes Kobolds und Wißmuths, als ein braunesMehl erſcheinen: ſolches wird nun, der vorhergemachtenProbe nach, mit ſo vielen Schweren klargepochtem Kleſelvermiſchet, und unter einander in die Häfen gethan, und oſort zum Glas geſchmolzen.

6. Erklarung.

Wie die Glas Häfen ſollen ausſehen, und woraus die.ſelben bereitet werden; imaleichen, wie ein ſolcher SchmelzOfen,(der faſt denen Glas Oefen gleichet,) ſoll erbauetwerden, iſt, um beliebter Kürze willen, allhier nicht angefuͤhrtworden; doch iff nach dieſer Beſchreibung zu merken, daßdic Heſen aile um das Feuer berum ſtehen, wie um Gias-Tuin, vnd mas in jeden sehen und mit einem Eiſen hineinJungen kaun, um zu wiſſen, wie fid) das Schmelzen und dieFarbe des Gloſes bezeiget. Wenn das Schmelzen einesEinſatzes vorbey, und die Farbe ihre Gaare hat; ſo wirddieſelbe mit einem eiſeenen te aus geſchöpfet, und ſolcheHäfen, in welchen zween Zentner Quas gehen, wieder mitder Compoſition angeruͤllet, und das Schmelzen damit pelange fort getrieben, als die Tiegel halten wollen. Und die.fee. iſt nun die Verſertigung und Schnulzung des blauenGlaſes. Doch iſt in der Jcarbeitung derer pochenden Kieſel dieſes zu erinnern, daß dieſelben vorhero mit Feuer etli-che mal muͤſſen wohl abgebrannt und dadurch zum Pochenmuͤrbe gemacht werden.

s 7. Erklarung.

Wenn die blaue Farbe alſo in ihren Haͤfen zuſammenaufgeſchmolzen iſt;(e wird dieſelbe wieder in ein kleinesPochwerk gebracht, und darinnen naß abgepocht, alsdannauf einer ordentlichen Mal Muͤble vollends ſehr fein undklar gerieben,(und um dieſer Arbeit willen heißen dieſe BlauJarben⸗ Werke auch Blau Farben Muͤhlen.) DieſesMehl nun wird von aller Trübe rein und ſein ausgewaſchen,und dann, der Farbe und Art der Kobolde nach, in verſchie.dene Serten eingetheilet, welche die Zaphra-Sorten beißen.D N Ver: