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Johann Gottfried Jugels natürliche Berg-Schmelz- und Figier-Kunst : in drey Theilen abgefasset, deren I. Theil von der Natur aller wesentlichen Kräfte des mineralischen Reichs, der II. von dem Bergwesen und der Beschaffenheit der Metalle und Mineralien, der III. aber, wie dieselben untersuchet, ihrer Natur gemäss geröstet und geschmelzet werden sollen, handelt
Entstehung
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Verzeichniß derer Capitel

ſunden, das man Zwitter nennet, in ordentlichen, ſowohlſtreichenden als flachen Gängen 1574. Wolfram , eine Berg-Unart, findet(id) auch oͤfters beyden Zinn-Werken ein, und wird an manchen Orten fuͤr

ein gutes Gat s Anzeichen gehalten 1885. Zinn Zwitter fuhren auch Gold, Silber, Eiſen und Suepfer bey ſich 189

S

Gold⸗Silber-Kupſer- und Eiſen⸗Erzt von den ZirnZwittern vor dem Schmelzen zu ſcheiden, und alsdanndurchs Schmelzen ein jedes Metall beſonders darzuſtel.

len, iſt der Satz, der hier behauptet wird go7. Zinn-Zwitter finden fid) nicht allein auf maͤchtigen Gan-gen, ſondern auch auf ganzen Stockwerken 191

. Das Ziun wird auch öfters als ein braunes, glaſichtes,würflichtes Erzt, auch eingeſprengt, in wuͤrflichten Soranern gefunden, welche Zinn-Graupen genennet werden

ec

1029. Zinn -Geſchicke ſtreichen gemeiniglich auf ſilberhaften Gebirgen 192

ic, Die Zinn. Erzte fuhren zu ihrem reichen Zech-Geſtein,Gang⸗Geſtein oder Quarz, zuweilen aud) den Edelſtein,

Topas , mit fid). N 19311, Zinn Graupen und Nieren finden ſich auch in Letten alsSeifen- Werk 199

Das XI. Capitel. N

Von der Beſchaffenheit und Weſenheit der BleyErzte 197

Grundſätze.

1. Das Bley ſteht ſonſt in denen Erzten, die da in ordentlichen Gängen ſortgehen, und ihr Streichen gemeiniglichgegen Müternacht haben 107

2. Vier Haupt- Streichen der Erzt-⸗Gaͤnge, ſind auf den Gebirgen, nach dem Compas, hauptſaͤchlich in Acht zu nehmen s

3. NEL