!8 Salz (Natrum-).
eben so mit andern Metallen und bildet, nament-lich mit dem Quecksilber, ein Amalgam. — InSauren ist es ausiöslich und bildet damit die ge-wöhnlichen kalischen Salze. — Das Natrumgiebt ebenfalls ein Metall mit ähnlichen, doch ab-weichenden Eigenschaften. — Das Kali soll o ,85der metallischen Substanz und o,l 5 Sauerstoff,das Natrum 0,80 der metallischen Substanz und0,20 Sauerstoff enthalten. — Zuletzt will Davyauch im Ammonium Sauerstoff, als Bestandtheilgefunden haben.
Ein Gegenstand von einer so außerordentlichenWichtigkeit erregte die Aufmerksamkeit aller Che-misten. Gay Lässac und Thenard wiederhol-ten die Davyschen Versuche in der polytechni-schen Schule und erhielten, den Nachrichten imMoniteur und hieraus in der allgemeinen Zeitungvom 28sten Januar 1808 zu Folge, Resultate,welche sie mit denen, die der englische Naturfor-scherangegeben hat, für übereinstimmend erklärten.
Jacquin beschäftigte sich in Gesellschaft vonSchreiber, Tihawsky und Bremser zu Wiengleichfalls mit diesem Gegenstände. Auch dieseChemiker sahen metallähnliche Kägelchen auf demmit dem Oxigenpol vermittelst eines Zinkstabes inVerbindung gesetzten nach Berthollet'ö Methodegereinigten Kali sich bilden. Das beste Verfahrendie seynsollende metallische Substanz schnell, reinund in größerer Menge aus dem Kali abzuschei-den, ist nach ihnen folgende: Ein kleines plattesStück Kali, welches an der Luft so viel Feuchtig-keit angezogen hat, daß eS dem Zerfließen naheist, wird in einem Schälchen voll Naphta auf einemit dem Hydrogenpole der Batterie verbundenePlatinplatte gelegt und von oben mit einem me-tallenen Stiele, welcher mit dem Oxigenpole der
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