Band 
Hundert und vier und dreissigster Theil, welcher die Artikel Salz (Magnesium) bis Salzquellen enthält.
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rr Salz (Natrum-).

Das Verhalten des NatrumS bestätigte dieseVermuthung noch mehr. Wurde an einem Stäb-chen Natrum der elektrische Kreis geschlossen, soerschienen die Metallkägelchen viel schneller undhäufiger, als beim Kali. Sie kamen in wenigerEntfernung vorn Leiter zum Vorschein und vordem zuerst entstandenen Kägelchen bildete steh einzweites, vor diesem ein drittes und so fort mitbewunderungswürdiger Schnelligkeit, bis aus allen^ diesen, an einander gereihten Kügelchen eine zu-sammenhängende Perlenschnur entsteht, die vomnegativen Pole bis zum positiven Leiter reicht.Oft erzeugten sich mehrere divergirende Zweige. solcher Schnüre, die trotz der Absonderung inseine Kügelchen durch ihren Metallglanz, durchihr Aneinanderhängen, mitunter selbst durch ^dieseine Zerästekung ihrer Zweige die auffallendsteAehnlichkeit mit einer Quecksilber-Injektion haben,welche so eben in die lymphatischen Gefäße eindringt.

Die aus dem Natrum erhaltene Substanzzersetzte das Wasser mit ungleich geringerer Ener-gie, als die aus dem Kali erhaltene. Bei derBerührung mit einer befeuchteten Glasrohre ver-schwindet sie auch, jedoch ohne bemerkbare Licht-entwickelung. Wirft man ein auf dem Natrumerzeugtes Kägelchen abgesondert auf Wasser, sozischt es, springt mit großer Heftigkeit hin undher und schmilzt jedesmal in ein kleineres Kügel-chen zusammen, bis es ganz verschwindet, wie aufglühendes Metall getropftes Wasser, ohne wahr-nehmbare Lichterzeugung. Aus dieser geringerenAnziehung zum Sauerstoff erklärt sich die größereBeständigkeit und Menge der Körner aus demNatrum, auch warum bei ihnen weit seltener eigen-mächtige, leuchtende Explosionen Statt finden.

Die Amalgamation mit Quecksilber ließ sich

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