Band 
Hundert und vier und dreissigster Theil, welcher die Artikel Salz (Magnesium) bis Salzquellen enthält.
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Salz (Natrum-).

unterscheidet sich wenig von dem chromsaurenKali. ^ Nach Richter fallen die Krystalle diesesSalzes um so größer aus, wenn sie mit Saurenübersättiget sind. In diesem Fall ist ihre Farbeungleich gelber und kann bei einem starken Ueber-schuß von Säure sich dem Rubinrothen nähern.

Klaproth und Wolfs, chemisches Wörterbuch, rr Vd.,S. 6o5.

io) Citronensaures L^arrumsalz, f. Zi«rrvnensaures Narrumsalz, weiter unten.

n) Essicsiaures Nacrumsalz, essigsauresMineral-Laugensalz, essigsaures Godasalz,essigsaure Soda, essigsaures sTlacrum, essig-saures, essiggesäuerres Mineralalkaii;seetosum, ^cetosum uatratuM; Fr. ^aetitSclk Lonäs; Engl. Hcetous salt ok uutron;Jtal. äals scetoso st'sicali rnnrino. Baronhat dieses Salz, welches man krystallisirte Blät-tererde genannt hat, zuerst untersucht. Gewöhnlichbereitet man es dadurch, daß man kohlensauresNatrum so lange in Essigsäure einträgt, bis dieSäure nicht völlig gesättiget, sondern das Natrumnoch etwas hervorstechend ist. Die siltrirte Laugeverdunstet man bis zum Häutchen und läßt siean einem kühlen Orte ruhig krystallisiern. DasSalz schießt in schönen langen spießigen Krystal-len, oder auch in gestreiften Prismen, welche denendes schwefelsauren Natrums nicht unähnlich sind, an.

Das essigsaure Natrum hat einen scharfenGeschmack, der sich dem Bittern nähert. Beieiner Temperatur von 6c> Grad ist es, nach Berg-mann, in 2,86 Theilen Wasser auflöslich. Seinspecifisches Gewicht ist, nach Hassenfratz, 2,1.An der Luft bleibt es unverändert. Enthält eseinen Ueberschuß an Natrum, in welchem Falleman auch die schönsten Krystalle erhält, so zerfällt

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