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Salz (Natturn-).
wachsenden Pflanzen, s. oben, S. 6, und dannfindet man dasselbe völlig gebildet in der Natur;z. B. in den Marschländern, in Oberungarn, aufdem Boden ausgetrockneter Seen, in Afrika, inAegyp-ten rc., s. auch den Art. Laugensalz Th. 66, S. n 9.
Die Seen, welche in Ungarn dieses Salzliefern, befinden sich im Comitat von Bihor undzwar in der Gegend von Debrezin und Groß-wardein. Sie sind 16 Meilen lang und 12 Mei-len breit, und haben den Namen Feyrto oder dieweißen Seen erhalten, weil sie im Sommer, theilswegen bey auf der Oberfläche verwitterten Soda-salzes, das mit etwas Sand vermischt ist, theilsder weißlichen Farbe des Sandes wegen, ganzweiß aussehen. Man gewinnt seit undenklichenZeiten das Natrum aus ihnen, womit vorzüglichdie zahlreichen Seifensiedereyen, welche in Debre-zin errichtet sind, versorgt werden.
Die Natrumseen si'nh aber nicht allein aufden genannten Comitat eingeschränkt; man findetbeinahe in jedem Comitat drei, vier unb mehrere,und Rückert^) ist überzeugt, daß man aus ih-nen jährlich So,000 Cenkner kohlensaures Natrumwürde bereiten können.
Die Ratrumseen in Aegypten befinden sichin der Wüste Thajat oder des heiligen Macariusim Osten des Delta. Ihr Bett ist eine Ver-tiefung, welche 3 bis 4 Lieues lang und ? Lieuebreit . ist. Der Grund ist fest und steinigt. Neu»Monate im Jahre sind diese Seen trocken, nurim Winter dringt ein röthlich violettes Wasserhervor, welches die Seen bis. auf eine Höhe von5 bis 6 Fuß anfällt. Bei der Rückkehr der
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>, *) Crell'S Annalen/ 17N/ tstcr Bd./ S. 170; S. 2S7; S.
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