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Hundert und vier und dreissigster Theil, welcher die Artikel Salz (Magnesium) bis Salzquellen enthält.
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Salz (phosphorjaures). 71

säure. Auch wenn Phosphor in Wasser erwärmtwird und man durch den geschmolzenen Phosphoreinen Strom von Sauerstoffgas streichen läßt,wird Phosphorsäure erhalten. In diesem Falleverbindet sich die Phosphorsäure, so wie sie gebil-det wird, mit Wasser, welches sich jedoch durchVerdunsten Hinwegschaffen läßt, worauf die Säureim Zustande der' Reinheit zurückbleibt.

Die Phosphorsäure ist farbeicks; wird siein einem Platintiegel erhitzt, so verdunstet dasWaffer nach und nach und die Säure bleibt inGestalt einer durchsichtigen Gallerte zurück; wirddie Hitze verstärkt, so kocht die Säure, wirft Bla-sen, welches von der Abscheidung des noch zurück-gebliebenen Wassers, das in Verbindung mit einemTheil Säure entweicht, herrührt. Bei der Roth-glähhitze bleibt sie im Zustande einer durchsichti-gen Flüssigkeit zurück, erstarrt aber beim Erkaltenzu einer dem Krystall ähnlichen Substanz, welcheeinen sehr sauren Geschmack hat, aus der Luftbald Feuchtigkeit anzieht und zu einer dicken buch-ten Mtzigkeit zerstießt, in welchem Zustande siegewöhnlich von den Ehemisten aufbewahrt wird.Wenn die glasähnliche Säure, welche Phosphor-glas genannt wird, nicht an der Luft zerstießt, soist dies ein Beweis, daß sie nicht völlig rein ist,sondem noch einen Antheil Kalkerde enthält. Man ^vergleiche hiermit, was in den oben angeführtenTheil, 'S. 692, gesagt wordey.

Die Phosphorsäure ist jedoch nicht absolutfeuerbeständig; denn sie verraucht in der Roth-glähhiße in dicken, weißen Dämpfen, worauf Rich-ter zuerst aufmerksam machte. Rose und Ber-thollet fanden es bei ihren Versuchen bestätiget.Es ist nicht unwahrscheinlich, daß bei der ange-führten Temperatur eine Zersetzung der Phosphor-

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