Salz (phoöphorsaures).
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wurden 100 Theile aufgelöstes Kali neutralisirt.Hierzu war eine Menge Saure erforderlich, welche85 , 51 Theile glasiger Phoöphorfäure entsprach.Die mit der gehörigen Vorsicht abgedampfte und4 stark geglähete Verbindung wog 150,19. Hier-aus folgert Vertheilet, daß die glasige Phos-phorsäure mehr als H ihres Gewichtes an Wasserzurückhält, dasjenige abgerechnet, welches ohneZweifel auch in dem heftig gegläheten phosphor-sauren Kali noch zurückbleibt.
Nach einer Angabe, die John aus folgen-den Schriftstellern zog, sind die Bestandtheile derPhoöphorfäure:
Lavoiffer Davy Rose Thomson BerzckiuSPhosphor 39,35 4 o 46,78 45,2 44
Sauerstoff 60, 65 60 53,22 54,8 56
100,00 100 100,00 100,0 100
Durch die Verbindungen, welche die Phos-phorsäure mit den Alkalien, Erden und Metalleneingeht, werden Salze gebildet, welche den Namenphoöphorfäure Salze, z-boszitioiioa;
Ar. pbosxlmws, führen. Die metallischen und eredigen Salze werden gewöhnlich durch den Wegdoppelter Wahlverwandschaft gewonnen, und sindin der Regel im Wasser aufiöölich, vorausgesetzt,daß sie keine freie Säure enthalten. Die Salze,welche die Phosphor äure mit den Alkalien undErden bildet, besitzen folgende allgemeine Eigen-schaften:
Erhitzt man sie in Verbindung mit brenn-baren Stoffen, so werden sie, mit Ausnahme desPhosphorsauren Ammoniums, nicht zersetzt, und eswird kein Phosphor erhalten. —- Vor dem Löch-rohre schmelzen sie zu einem Glaskügelchen, dasin einigen Fällen durchsichtig, in andern undurch-sichtig