Auflösung in Salpetersäure durch Natrum gefällteQuecksilberoxid verbindet sich mit der Benzoe<äure;jedoch läßt sich die Läure nicht völlig damit Neu-tralismen, sondern waltet vor. Beim Verdunsten ^der Auflösung erhält man ein weißes Pulver, wel-ches von der Luft nicht verändert wird. DasWasser lö^et dieses Salz nur sparsam, der Alkoholgar nicht auf. Bei einer mäßigen Hitze wird eSsublimirt, und in einer starken zersetzt. Die Schwe-fel äure und Salzsäure zerlegen dieses ' Salz.Aetzende Alkalien scheiden aus diesem Salze dasQuecksilber im Zustande des gelben Oxides ab.
Klaproth und Wolff, chemisches Wörterbuch, 3terBd., S. 367 .
5) Bernstemsaures (Quecksilbersalz, born-
fteinsaures (Quecksilber, quecksilberhaltigesBernsieinsalz; 8uccinstum, 8no
cineuin H^clrarA^rstum; Fr. LnecinÄt« clsUlercurs; Engl. iVIsrcurial sslt c>k nmber;Jtal. 8a1s 8neeiN3to 61 mercmrio. Die Bern-steinsäure stellt mit dem Quecksilber zwei verschie-dene Salze dar, je nachdem das Metall mit demMaximum oder Minimum von Sauerstoff ver-bunden ist. Das oxidirte bernsteinsaure Quecksil-ber ist schwer auflöslich; denn es wirkt keinReagens auf das mit demselben gekochte Wasser.
Klaproth und Wolff, chemisches Wörterbuch, rsterTh., S. 3i6.
6) Blausaures (Quecksilberfalz, blausau-res (Quecksilber; ^borussicnm;
Fr. krus83t6 cke Man erhält dieses
Salz, welches Scheele zuerst dargestellt hat, wennman rothes Quecksilberoxid mit Berlinerblau undWasser kocht. Es krystallisirt in vierseitigen Pris-men, mit vierseitigen pyramidalen Zuspitzungen,
F 4 deren