Salz (Quecksilber-).
dem in beiden Fallen das freigeworden? Queck-silber mit dem Chlorin in Verbindung trete, unddemnach wäre dieses Salz nach Davy zusam-mengesetzt aus:
73,93 Quecksilber,
26,07 Chlorin,
106 , 00 . ,
Was die Verfälschungen des fabrikmäßig be-reiteten ätzenden Quecksilber-sublimats mit weißemArsenik anbetrifft, so ist eine solche Verfälschungin derben Massen nicht zu besorgen, da beideSuvstanzen sich bei d?r Sublimation nicht verei-nigen. Sollte man gegen den gepälverten Sub-limat den Verdacht Hegen, daß er durch Arsenikverfälscht sei, so darf man nur eine Probe dessel-ben mit drittehalb Theilen Alkohol, dem Gewichtenach, übergießen und bis zum Kochen erhitzen,wo dann das Arsenik unaufgelöst zurückbleibenwird; nur muß man sich hüten, einen kleinenAntheil mildes salzsaures Quecksilber, welches leichtin der Mischung des ätzenden Quecksilbersublimatsvorhanden seyn kann, für Arsenik zu nehmen.'
Man kann auch, nachWesirumb, den ver-dächtigen Sublimat mit Aetzlauge kochen, dieFlüssigkeit siltriren, das überflüssige Alkali mitSalpetersäure sättigen und dann mit schwefelhalti-gem Wasserstoff oder Kupfersalmiak vermischen.Ist Arsenik wirklich zugegen, so entsteht im erstenFall ein gelber, im zweiten ein gelblichgräner Nie-derschlag.
Man muß jedoch, wenn sich beim Zusatzvon schwefelhaltigem Wasserstoff eiu ins Gelbefallender Niederschlag zeigt, nicht zu rasch auf dieGegenwart von Arsenik schließen, da jener Nie-
G 5 der-