H4 Salz (Qu ckMrr-).
setzt man nach und nach einige Tropfen Salpe-tersäure hinzu, bis daß das abgesonderte Salzwieder aufgelöst worden. Ist auf diese Art einegestttigte Auflösung des ^ uecksilbers gebildet, soschütte man solche behutsam, damit kein unaufge-löstes Quecksilber zugleich hinzukomme, aber dochmöglichst heiß, in eine ebenfalls heiße oder wenig-stens warme KochsalzaUttoMg, die i Theil desSalzes in 3s Theilen destiüirtem Wasser aufge-löst enthält, befördere das gegenseitige Aufeinander-rvirken durch schnelles Bewegen mit einer Glas-röhre, und lasse nun das Ganze einige Stundenunter öfterem Umrühren mit einander an einemmäßig warmen Orte in Berührung. Hierauf be-freie man den Nieder'chlag durch sorgfältiges Auö-waschen mit reinem Regen- oder destiüirtem Was-ser von aller Salzigkeit, sammle und trockne ihnauf einem saubern Filtrum im Schatten.
Man würde auch dadurch, daß man leichtoxidirbare Körper mit dem ätzenden salzsaurenQuecksilber in Berührung bringt, dem Quecksil-beroxid den Ueberschuß von Oxid entziehen undmildes salzlaureö Quecksilber bilden können; alleines ist- überflüssig diese Methode zu vervielfältigen,indem die zuerst beschriebene auf einem sicherenund am wenigsten umständlichen Wege zumZwecke fährt.
Bringt man Quecksilber in eine Auflösungdes rothen salzsauren Eisens, so wird dasselbe, nachProust, in mildes salzlaureS Quecksilber verwan-delt; in grünem, salzsaurem Eisen bleibt' dagegendas Metall unverändert.
Gay-Lüsiac, welcher eine Mischung aus 'atzendem ueckstlbersublimat und rothem Oxid ineiner Sublimirgeräthichaft dem Feuer aussetzte,fand, daß der ätzende Sublimat zuerst verflüchti-get