Salz cQittSD«-). n;
get wurde. Nachdem das Feuer verstärkt wordenwar, reducirte sich das Oxid und das in dampf-förmigen Zustand versetzte Quecksilber verwandelteden zuerst aufgestiegenen ätzenden Sublimat inmildes falzsaureö Quecksilber.
Alle diese Erscheinungen zeigen, daß sich dasOxid im milden salzsauren Quecksilber auf einerniedrigen Stufe der Oxidation befindet; denn inallen angeführten Fällen erfolgt eine Vertheilungdes Sauerstoffs, und da das weniger oxidirteQuecksilber eine geringere Menge Säure zu sei-ner Sättigung bedarf, so reicht das VorhandeneQuantum von Säure hin, mit der größeren Mengedes Oxids das milde falzsaure Quecksilber zu bilden.
Jewele- welcher den milden Sublimat imGroßen bereitete, wendete eine irdene Retorte an,deren Hals er in eine, mit Wasser vollgefüllte,tubulirte Retorte leitete. Die Hitze wird so sehrvermehrt- daß sich der Sublimat nicht in denHals legt, sondern in Dampfform von dem baldkochend werdenden Wasser aufgenommen und soin zartes Pulver verwandelt wird. ^
Von dem Sonnenlichte wird dieses SalzNicht, so wie der ätzende Sublimat, zersetzt. DurchStreichen wird eö gelb- att der Luft wird dieFarbe dunkler. Reibt man es im Finstern- sophoSphorescirt es- nach Scheeles Beobachtun-gen. Sein specifisches Gewicht beträgt 7,1758.Zur Sublimation dieses Salzes wird eine höhereTemperatur erfordert, alS zur Sublimation desätzenden salzsauren Quecksilbers.
Brunnenwasser, welches Kalkerde enthält,schwärzt dieses Salz gleichfalls. Die Neutral-Und Mittelsalze zersetzen nicht das milde falzsaureQuecksilber.
Wird ein Theil dieses Salzes rnit gleichen
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