rz2 Salz (Saurrkleesilber-). Salz (schleimf.).
Salz (Sauerkleesilber-), s. den Art. Silbersalz,in diesem Register.
— (Sauerkleespteßchas-), s. kleesaures Anti-moniumsalz, Th. i33, S. 246.
(Gauerkleewrßmurh-), s. den Art. Wißmuth-salz, in diesem Register.
— (saures), s. oben, Salz (Sauer-).
— (Sav?dschützssr), Sedltycr Serdliyer, Salz;s. den Art. Bittersalz, Th. i33, S. 274.
— (Gckaum ), s. Th. i33, S. 190, uns denArt. Strandsalz oder Salz (Strand-), wei-ter unten.
— (Schiefer-), s. Th. i33, S. ig4.
— (Schilden ),'eine Art des Gewoh rd falzes,s. dieses, Th. i33, S. 48g.
— schle-m-aures), milchzuckersaures Salz,Milchzuckerläure, Schleimläure; öciäum rnu-608UIN 8. ^aecliolacticum ; Ar. ^l-icks MU9U6UX,
83o.edol3Mi9U6, f den Art. Milch, Th.90, S. 366 u. f. Zur Ergänzung jenes Arti-kels hier noch folgendes: Scheele war der Erste,der auf diese Säure aufmerksam machte. Er ^stellte nämlich im Jahre 1780 Versuche mit dem !Milchzucker an und behandelte denselben auch mitSalpetersäure, um zu sehen- ob derselbe unter die- ^sen Umständen eben so, wie der Zucker, Kleesäuregeben würde. Zu dem Ende schüttete er auf ^4 Unzen gepälverten Milchzucker in einer geräu- !migen Retorte 12 Unzen verdünnte Salpetersäureund stellte die Mischung in ein Sandbad. Es >erfolgte ein so lebhaftes Aufbrausen, daß er ge- lnöthigt ward, die Retorte aus dem Sandbade zu >nehmen, bis die Bewegung nachgelassen hatte.Die sich entwickelnden Gaöarten, welche das Auf-brausen verursachten, waren kohlensaures Gas undSalpetergas. Nachdem die Masse ruhig gewor-den