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Hundert und vier und dreissigster Theil, welcher die Artikel Salz (Magnesium) bis Salzquellen enthält.
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Salz (Silber-).

Am Tageslicht oder vielmehr an der Luftfärbt es sich violett und schwarzgrau; jedoch hatdas Tages- oder Sonnen-Licht wohl einen entschei-denden Einfluß darauf, weil es im Kerzen-und Mon-denlicht, selbst wenn sie mit einer Linse concentrirt wer-den, sich nicht verändert. Diese Veränderung am Ta-geslichte ist die Folge einer Desopidation, welche dassalzsaure Silber erleidet, indem der Sauerstoff unddie Salzsäure als opidirte Salzsäure entweichen,welches daraus hervorgeht, daß das Ammoniumdas unzerlegte salzsaure Silber auflöset und me-tallischen Silberstaub zurückläßt, der sich in Sal-petersäure auflöset.

In mäßiger Hitze schmilzt daö Salz undnimmt beim Erkalten die Gestalt einer grauen,halbdurchsichtigen, hornähnlichen Masse an, die,wenn sie dünn ist, eben so biegsam ist und sichwie eine Hornplatte schneiden und verarbeiten läßt.Läßt man es, nach Kunkel, zu einer dickerenMasse erkalten, so kann man es drehen und Do-sen daraus verfertigen. Bei einer noch höherenTemperatur wird es im Schmelztiegel ebenfalls ge-färbt und oft reducirt. Diese Reduktion erfolgt, nach^ John's Beobachtung, auch durch gemeine Kohle.

Nach der gewöhnlichen Behauptung soll dassalzsaure Silber im freien Feuer flüchtig seyn, al-lein Engström, Sage,Proust und Andere fan-den das Gegentheil. Nach einem allgemein an-erkannten Erfahrungssatz durchdringt das salzsaureSilber bei einer starken Erhitzung den irdenenTiegel, worin es'sich befindet, allein Proust istdagegen, indem er behauptet: daß das Hornsilberdie Tiegel nicht durchbohre, sie nicht einmal an-greift, ja selbst nicht einmal in die Oberfläche der-selben dringe.

Daö Ammonium, wie schon oben bemerkt

wurde,