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Hundert und vier und dreissigster Theil, welcher die Artikel Salz (Magnesium) bis Salzquellen enthält.
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Salz (Silber-). 19 r

Man bedient sich des schwefelsauren SilbersHäufig zur Entdeckung der Salzsäure.

Wergmann, Opusc> II, p. 386.

Wenzel, von der Verwandschaft der Körper, S. 89u. f.

Kirwan, über Phlogiston, H. II, S. i4.

Klaproth und Wolff, chemisches Wörterbuch, 4r Dd.,S. 754 u. f.

28) Gchweftrchrsaures Silbcrsalz, schrvef-lichrsaures Silber; ^r^entum sulpburobnm;Fr. 6ultne ck'srAsnt. Die schweflichte Säurewirkt nicht auf das metallische Silber, verbindetsich aber leicht mit dem Oxide desselben. Bringtman diese Saure mit dem durch ein kaustischesAlkali aus der salpetersauren Auflösung gefälltenOxid in Berührung, so werden kleine, glänzendeKörner von perlgrauer Farbe gebildet, welcheschweflichtsaures Silber sind und durch dieEinwirkung des Lichtes nicht verändert werden.

Aus der Auflösung des Silbers in Salpe-tersäure schlagt die schweflichte Säure, schweflicht-saures Silber als ein weißes Pulver nieder. Auchbei der Vermischung der Auflösungen des schwef-lichtsauren Ammoniums und salpetersauren Sil»bers wird dieses Salz durch doppelte Wahlverrwandschaft gebildet. Setzt man schweflichtsauresAmmonium im Uebermaaß Hinzu, so wird dasschweflichtsaure Silber aufgelöst und ein dreifa-ches aus Silberoxid, Ammonium undschweflichter Säure bestehendes Salz ge-bildet, welches Salz, wenn man es dem Sonnen-lichte aussetzt, sich mit einem Silbechäutchen über-zieht' und in der Flüssigkeit bleibt schwefelsauresAmmonium zurück. Dasselbe Salz wird durchVermischung einer Auflösung des schweflichtsaure»Ammoniums mit Silbervxid erzeugt.