Band 
Hundert und vier und dreissigster Theil, welcher die Artikel Salz (Magnesium) bis Salzquellen enthält.
Seite
192
JPEG-Download
 

Salz (Silber-).

I9L

Von dem salzsauren Ammonium wird das^ rfchweflichtsaure Silber nicht nur zersetzt, sondern jbeinahe gänzlich reducirt, es scheidet sich als ein ,

schwarzes Pulver aus. Die Flüssigkeit enthält ,

schwefelsaures Ammonium.

Das schwesiichtsaure Silber in Gestalt eines,weißen Pulvers wird an der Luft braun, ohne da-'bei zersetzt zu werden. Vor dem Lethrohre aufeiner Kohle erhitzt, stößt es schwefiichte Säure s

aus, schmilzt zu einer gelblichen Masse und läßt h

ein reines Silberkorn zurück. Setzt man dasselbe, c

in einer Glasröhre eingeschlossen, dem Feuer aus,, tso entweicht eine geringe Menge schweflichter l

Säu^x, dann Schwefelsäure und das reducirte d

Silber bleibt zurück. Der Theil, welcher das r

Glas berührt, verbindet sich mit demselben und Z

ertheilt ihm eine hellbraune Farbe. Das schwer h

flichtsaure Silber ist zwar nur wenig auflöslich, u

doch bringt Salzsäure im Wasser, das mit diesem s

Salze einige Zeit in Berührung war, eine weiße d

Wolke zuwege. Es hat eilten scharfen und me- > h

tallischen Geschmack. Die kaustischen, feuerbe- i g

ständigen Alkalien lösen es auf und bilden damit !- st

ein dreifaches Salz, dem analog, welches das i li

Ammonium mit dem schwefiichtsauren Silber ^ ss

darstellt. b

Klaproth und Wolff, chemisches Wörterbuch, 4 trr ki

Bd., S. 782. w

29) Virri-lsalmiakartiges Gilbersalz, s.den Art. alkalisches flüchtiges Silbersalz, d>

oben, S. 172. 8

3 c>) Vitriolfaures Gilbersalz, vitris fäm w

rehalcrtzes Silbersalz, s. oben, schwefelsaures F

Silbersalz. dk

3 i) 'wasterblesj-faures Gilbersalz, ms^ dc

iybdänsaures Gilbersalz, rvasserbleysaures ltt

Sii^ ebee,

>