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Salz (Strontianerdkn-). 227
ßig glänzendem, strahligem Bruche und splittertin keilförmigen, dännstänglich abgesonderten Stücken.
> Das specifische Gewicht fand Klaproth, 3,676.Die kohlensaure Strontianerde hat keinenGeschmack und ist nach Hope in i 536 Theilenkochenden Wassers auflöslich; mit Kohlensäuregeschärftes Wasser löset etwas mehr auf. An derLuft wird sie nicht verändert; erhitzt man sie sehrstark, so läßt sie einen Theil ihrer Kohlensäurefahren. Die Zersetzung wird dadurch erleichtert,daß man sie mit Kohlenpulver zu einem Teige macht.
Klaproth fand, daß der Strontianit einsehr starkes Glühen vertragen kann, ohne etwasmehr, als den geringen Wassergehalt zu verlie-ren. In eine feste Kohle eingeschlossen, verlor erim Porzellanofen, mit dem Gewichtsverluste vono, 3 1, auch den Gehalt von Kohlensäure. NachSaussäre schmilzt er, bei einer Temperatur von226 Graden, nach Wegdwoods Pyrometer zneinem durchsichtigen Glase. Klaproth sah ihnim Thontiegel im Feuer des Porzellanofens zumklaren hellgrünen Glase fließen.
Die Bestandtheile dieses Salzes sind nach:
Klaproth und Pelletier, Hope, Berard, Stronieyer.
Kirwan,
Kohlensäure ' 3 o,o 3 o 3 o,s 26 ,4 29,7
Strontianerde 69,5 62 61,2 73,6 70,3
Wasser o ,5 8 8,6 o —-
100,0 100 100,0 100,0 100,0.
Klaproth's Beitrage, ir Bd., S. 266.
Crell's chemische Annalen, 1798, 2r Bd., S. 189;1794, ir Bd., S. 99.
Hope, in Lciind. Irsnoact., Vol. IV, p. I.
Pelletier, in den ^rnnales 6« ( 7 lnmik, 7 P. XXI, ps135 (übersetzt in Trommsdorsss Journal, 5 r Vd.zLteS-St., S. 170.)
Kir-