Salz (Sttontianerden-). 209
saure Strontianerde, mit einem Ueberschuß vonSaure.
Auf Kohle, vor dem Löthrohre, schmilzt diephoöphorsaure Strontianerde zu einem weißenEmail und verbreitet, wenn sie in völligem Flußist, einen purpurrothen, phoöphorischen Schein,welches ein Kennzeichen dieser Verbindung ist.Nach Vauguelin enthält dieses Salz:
Strontianerde 68,76Phosphorsäure 4 i,s 4
r 00,00
Fourcrsy, 8yst. 6es convoiss. cbim-, 1°. HI, p.3 Z 8 , et l'. IV, p. rzr. Auszug von F. Wolff,rster Dd., S. 497.
Klaproth und Wolff, chemisches Wörterbuch, 4 terBd., S. 80.
16) Salpetersaures Gcrontianerdensalz,sglperersaure Strontianerde, s. den Art. Sal-peter (Stronti an-), Th. i 3 i, S. 629 u. f.
17) Salz saures Seroncianerdensalz, salz»saures Stronciansalz, salzsaure Strontianerde;Ltrontisrr» muriatioa; Fr. lVluriLts äs 8tron-tians. Man erhält dieses Salz, welches zuerstvon Hope, dann von Pelletier und Vauque-lin untersucht worden, durch Zersetzung der koh-lensauren oder schwefelhaltigen Strontianerde ver-mittelst der Salzsäure; ganz auf die Weise, wiedie salpetersaure oder salzsaure Schwererde gewon-nen wird.
Die Krystalle dieses Salzes sind sehr lange,dünne, sechsseitige Prismen, mit schmalen undbreiten Seitenflächen und dreiseitigen pyramidalenZuspitzungen, oder auch in Nadeln.
Der Geschmack dieses Salzes ist scharf undbitter, uud das specifische Gewicht i,44o2. An«ec. rechn. E>nc.,cxxxiv. Theil. O der