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Salz (Strontiatmden-).
der trocknen Lust sind die Krystalle dieses Salzesbeständig, zerfallen aber an feuchter.
Bei einer Temperatur von 60 Graden Fahr.lösen zwei Theile Wasser drei Theile von diesenKrystallen auf; kochendes Wasser' nimmt davonjede beliebige Menge in sich. Auch der Alkohollöset sie auf, wozu man 6 Theile desselben ge-braucht, und brennt dann mit karminrother Farbe.Man hat bisher geglaubt, daß diese Farbe, welchedie spirituöse Auflösung in Verbindung eines ver-kohlbaren Körpers der Flamme ertheilt, charakte-ristisch für dieses Salz sey; allein da reiner Wein-geist ebenfalls roth brennt, so ist dieses ein Irrthum.
Werden die Krystalle dieses Salzes erwärmt,so kommen sie zuerst in wäßrigen Fluß Und zer-fallen dann in ein weißes Pulver. Bei einemsehr heftigen Feuersgrad werden sie zersetzt.
Gießt man zu einer Auflösung dieses Salzesin Wasser Salzsäure, so wird, nach Hope, dasSalz ausgeschieden. Die Säure hat demnacheine nähere Verwandschaft zum Wasser, als die-ses zum Salze.
Das Salz enthält nach
Salzsäure
Strontianerde
Wasser
Im wasserfreien Zustande
Dauquelin Alrwan Kirwan Rose «irow-v-r
23,6 18 3i 32,i5 34,4i
36,4 4o 69 67,85 65,59
4 o,o 42 o o o
100,0 100 roo 100,00 100,00Nach Davy hält das trockne Salz 58 Stron-tium und 42 Chlorin; er nennt dasselbe Lrron-tians, (Morinstrontiiim, Ltrontiumkaloick
Kirwan, in Crell's Annalen, 1795, 2ter Bd.,119, 2lS.
Vauquelin, in Scherer's Journal, 3ter Bd., S. 632.Stromeyer, in den Gdtting, gelehrt. Anzeigen, 1816,
,S. 7sl,
Rost,