Salz (Strolitianekdeti-).
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Schwefelsäure oder schwefelsaure Salze mit alka-lischer Basis in Slrontianwasser oder in eine Auf-lösung der Strontianerde in Salz-, Salpeter- oder,Essigsäure-tröpfelt; in diesem Falle fällt die schwe-felsaure Strontianerde als ein weißes Pulver zuBoden. Außerdem findet anan sie häufig in derNatur, theils in Verbindung mit schwefelsaurerBaryterde, theils beinahe rein. Sie führt die Na-,inen Schüßit, Colestin, und wird in Penschvanien/f in Deutschland, Frankreich und Englandgefundetl.' In der Gegend von Bristol, wo C l apfield'es zuerst'entdeckte, kömmt es in so großerMenge vod, daß man sich desselben zum Ausbes-sern der Wege bedient. Es wird dort aber auchHäufig krystallisirt angetroffen. Die primitive Formseiner Krystalle ist ein vierseitiges Prisma, . bestenGrundfläche Rhomben mit vier Winkeln von ilssGraden 48 ^ und 76 Graden 12^ sind. Hauybeschreibt sieben Varietäten, welche die Krystalledieses Fossils darbieten; sie lassen sich auf das vier-und sechsseitige Prisma mir zwei Zuschärfunge»und vier- oder achtstelligen Zuspitzungen zurück-bringen. Dieses Fossil ritzt den Kalkspath, wirdaber vom Flußspach geritzt. Sein specifisches Ge-wicht geht von 3,5827 bis- 3,9587. Die Licht-strahlen werden von ihm doppelt gebrochen; s-auch den Art. Schätzit.
Das schwefelsaure Strontianerdensalz besitztkeinen Geschmack, und um einen Theil desselbenaufzulösen werden 384 o Theile Wasser erfordert.Unter Mitwirkung der Wärme wird es von derSchwefelsäure mit Leichtigkeit aufgelöst, ein Zusatzvon Wasser 'fällt aber den größten Antheil desAufgelösten nieder. In den übrigen Eigenschaftenkommt die schwefelsaure Strontianerde mit derschwefelsauren Baryterde übem'n.