Salz (Süßerben,).
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tz) Schwefelsaures Güßerdenfalz, Vitriolssaures Güßerdenfalz, schwefelsaure oder vi-rriolsaure Beryll-, Glykin- oder Güßerde;61)^iaL sulpillurics; Fr. Lulksts cke Ol^lcino.Die Beryll- oder Süßerde löset sich mit Leichtig-keit in der Schwefelsäure auf und aus der Auf-lösung krysiallisirt beim Verdunsten die schwefel-saure Säßerde in kleinen nahelförmigen Krystallen.
Man hat überhaupt von dieser Verbindungdrei verschiedene Salze, nämlich: ahsauresschwe-felsaures Süßerdensalz; b) neutralesschwefelsaures Süßerdensalz; und c) ba-sisches schwefelsaures Süßerdensalz. Daserstere wird erhalten, wenn eine Auflösung >derkohlensauren Süßerde in Schwefelsäure krystalli-sirt wird. Es bilden sich kleine Nadeln von sü-ßem Geschmack, welche nach Richter in 6 bis8 Theilen Wasser auflöslich sind,, an warmer Luftzerfallen und in der Glühhitze völlig zerfetzt werden.
Die beiden letzteren Salze entstehen: wenndie concentrirte Auflösung der vorhergehenden sau-ren Krystalle mit kohlensaurer Säßerde digerirtund die Auflösung verdunstet wird. Es bildet sichdann eine gummiförmige, nicht krystallisirbare Masse.Durch Digestion dieses Salzes mit Wasser wirddasselbe zerlegt und die entstehende Auflösung soll,nach Berzelius, neutrales Salz enthalten,während der unauflösliche Rückstand ein basischesSalz mit Ueberschuß der Basis ist.
Die Alkalien und Erden, mit Ausnahme derAlaunerde und Zirkonerde, fällen die Beryllerdeoder Süßerde aus ihrer Verbindung mit derSchwefelsäure. Tröpfelt man den Aufguß vonGalläpfeln in eine Auflösung dieses Salzes, soerfolgt ein gelblich weißer Niederschlag.