Salz (Thonerden,). 265
Lnorsra; s. den Art. Mittelsalze, Th. 92, S.r 33 . In einem in Grönland gefundenen Fossil,dem Kryolith, hat man die Verbindung der Fluß-säure mit Alaunerde und' Natrum natürlich ge-funden, so auch im Pycnit und Topas.^ DieseVerbindungen bilden hierin also dreifache Salze.
is) Galläpfelsaurcs Thonerdensakz, gall-äpfclsaures Akaunerdensalz, galläpfeisaure,gallussame Thon- oder Alaunerde; ^rAillsAallLeen; Fr. Oallare ä'nlomintz- Nach Davyerhält man eine saure Verbindung, welche in klei-nen durchsichtigen Krystallen anschießt.
1 3 ) Honigsteinsaures Thonerdensalz, chs-
nigsteinsaures Alaunerdensa z, honigsteinsaureThon oder Alaunerde; ;
Fr. kvlellitAtö ci-tluiniirs. Aus der schwefelsau-ren Alaunerde fällt die Honigsteinsäure einen häu-figen Niederschlag in Gestalt einer weißen, sand-artigen, unauflöslichen Masse.
14) Kamphersaures Thoneröensalz, kam-phersaures Aiaunerdensaiz, kamphersaureThon oder Aiaunerde; ^rßilln eamxhorics;Fr. OsmpkorLw ct'alumine. Man muß diedurch kaustisches Ammonium aus einer Alaunerdegefällte Thonerde, um dieses Salz darzustellen, indestillirtem Wasser vertheilen, in welchem man dieKamphersäure mit Hälfe der Wärme ausloset.Die durch Verdunsten erhaltene kamphersaureAlaunerde erscheint in Gestalt einer weißen,pulverartigen Substanz, welche, außer einem bit-tersäuerlichen, nach dem, den meisten Salzekt, derenBasis Alaunerde ist, eigenthümlichen, zusammen-ziehenden Geschmack hat.
Durch die Hitze wird dieses Salz zersetzt unddie Luft verändert es merklich. Vom siedenden
R S Wasser