Satz (Thonerden.-).
L7l
sie wohl ausgewaschen worden, noch feucht in eineWoulfische Flasche schüttete und oxidirt salz-saures Gas hindurchgehen ließ. Die Maunerdeverschwand- bald; zugegossene Schwefelsäure ent-wickelte einen starken Geruch nach überoxidirterSalzsäure. Dieses Salz ließ sich nicht durchphosphorfaures Silber von der salzsauren Alaun-erde scheiden; die äberopidirte salzsaure Alaunerdewurde gänzlich zersetzt Sie löset sich im Alko-hol auf und scheint fthr zerfließbar zu seyn.
Man kann dieses Salz Vortheilhast in den Kat-druckereyen anwenden, wozu es dann aus über-oxidirt salzsaurem Kalk und Alaun auf dem Wegeder doppelten Wahlverwandschaft dargestellt wer-den kann, da bei Vernuschung beider Auflösun-gen Gpps zu Boden fällt, während daß das Salzin der Flüssigkeit zurückbleibt.
Klaproth und Wolfs, chemisches Wörterbuch, 4tep-Bd., S. S3i.
Jyhn'S Wörterbuch der allgem. Chemie, 4r Bd,, isteAbtheil., S. 93 .
s6) Sauerkleesaures Thonerdenfalz, s.den Art. kleesaures Thonerdensalz, imRegister,
27) Gchleimsaures Thon- oder Alaun-erdensalz, ^rgilla mucosn; Fr. lVlncste ck'uln-rnins; s. den Art. milchzuckersaures Thon-erdensalz, oben, S. 268.
28) Schwefelsaures, virriolsaures Thon-erdensalz, schwefelsaures Alaunerdensalz, schwe-felsaure, vicriolsaure Thon oder Alaunerde,s. den Art. Mittelsakze, Th. 92, S. 179 u. fDieses Salz wird gebildet, wenn man Ataunerdein Schwefelsäure auflöset, die Auflösung zur Trockneverdunstet, den trocknen Rückstand abermals aus-