272
Salz (Thonerden-).
löset un!> die Auflösung bis zum Krystallisations-punkte verdunstet.
Die schwefelsaure Alauerde krystallisier indünnen, glänzenden, weichen Blättern. Sie hakeinen zusammenziehenden Geschmack, wird vomWasser mit vieler Leichtigkeit aufgelöst, von derWärme wird ihr das Krystaüisationswasser entzo-, ^gen und sie zerfällt in Pulver. Bei einem hö- !heren Feuerögrade wird das Salz zersetzt und die ^^äure verstächtiget; an der Luft bleibt es aberunverändert.
Hundert Theile dieses Salzes enthaltet» nachBergmann: j
5o Schwefelsaure, i
5c, Thon- oder Alaunerde,
100.
John sagt in seinem Wörterbuche der all-gemeinen Chemie, daß sich die Schwefelsauremit der Alaunerde in verschiedenen Verhältnissenverbinde; da es aber schwierig sey chemisch reineAlaunerde zu gewinnen und dte meisten der untenfolgenden Verbindungen mit etwas kalkhaltigerErde dargestellt wurden, so verdienten solche nochnäher untersucht zu werden.
Er führt nun folgende Verbindungen derThonerde mit der Schwefelsäure an: r) Saure
schwefelsaure Thonerde; 2 ) neutrale schwe-felsaure Thoneroe; 3) basische schwefel-saure Thonerde; 4)dreifache oderDoppel-salze der schwefelsauren Thonerde.
Nummer i entstehet, nach Richter, wenn manAlaun- oder Thonerde in Schwefelsäure auslöset. und
>
') 4tcr Bd., ist« Mtheil., S. 17 -.