78
Salz (Titan»).
5) Salpecersanres Titansalz, salpecer- jsaures Titan; Dicamum nicrisum; Fr. ldiitrarsÄs Titans; s. den Art. Salpeter (Titan-),Th. i3i, S. 636.
6 ) Galzsaures Ticansalz, salzsanres Ti-tan; Titaniüm muriatisnm; Fr. Muriats äs Ti-tans. Wenn man kohlensaures Titan durch Salz-säure zerseßt, so erhält man diese Verbindung.Durch freiwilliges Verdunsten der Auflösung er-hält man das Salz in kleinen krystallinischen Kör-nern von kubischer Gestalt. In einer erhöhetenTemperatur entweicht oxidirte Salzsäure, das Oxidwird abgeschieden und ist nun nicht mehr in Salz-säure auflöslich; es sey denn, daß man es vorhermit Salpetersäure kocht. Vauquelinund Hechtschließen hieraus, daß das Titan in diesem Salze >mit dem Maximum von Sauerstoff verbundensey, und daß es auf einer niederen Stufe der OchKation diese Verbindung nicht eingehen könne.
Tonrn. «lss Leines, T,V.
Klaproth und Wolff, chemisches Wörterbuch, 4tecVd., S. 5o3. !
7 ) Schwefelsaures Ticansalz, schwefel-saures Titan; Ditaninm 8u1plmrisum; Fr. 8 ul-kacs äo Inans. Mit dem kohlensauren Titanmacht die verdünnte Schwefelsäure eine waffer-helle Auflösung. An der freien Luft nimmt dasMetall eine größere Menge Sauerstoff auf, dieAuflösung gerinnt und laßt nach dem Verdünnenmit Wasser Titanoxid fallen. Auf das rothe Oxiddieses Metalls äußert hingegen die Schwefelsäurekeine Wirkung.
Klaproth und Wolff, a. a. O-, S. 766 .
8 ) Gauerkleesaures Ticansalz, s. den Art.kleesaures Titansalz, oben, S. 276 .
9 )