2Z4 Sülz (Uran-).
gen wird das dem metallischen Zustande möglichstnahe gebrachte Uran von dieser Säure kaum an-gegriffen. Das Salz, welches beim Verdunsten !der Auflösung des Uranoxidö gewonnen wird, istzitronengelb, krystalliflrt in kleinen Säulen, welche !beim ersten Anblick dreiseitig zu seyn scheinen; al-lein beim Betrachten durch das Vergrößerungs-glas eine Abstumpfung in zwei Kanten zeigen, sodaß ste eins funfseitige Säule bilden. Die Breiteder schmäleren Seitenflächen verhält sich zu derder breiteren wie i zu 5. Die Säulen sind mitzwei Seiten dachförmig zugeschärft, so daß diezwei Zuschärfungsflächen auf zwei breiten Seiten-flächen ausgesetzt erscheinen, die nach der drittenbreiten oder der Hintern Fläche zugeschgrft zulauft».
Beim mäßigen Durchglühen dieser Krystallefand ein Gewichtsverlust von i4 Prozent Statt,welcher durch das entweichende Krystallisationswas-ser, das wahrscheinlich mit einer unbedeutendenMenge Schwefelsäure verbunden war, verursachtwurde. In der WeißglühhiHe wurden sie völlig ^zerlegt und es blieben 64 Prozent eines Uranoxids -(Uranoxidul), das sich auf einer niedrigeren Stufe ^der Oxidation befand, zurück. ' >
Bei einer Temperatur von 66 bis 70 Grad !Fahr. waren 568 Theile Wasser, dem Gewichte lnach, bei der Siedhitze zur Auflösung diesesSalzes erforderlich. Alkohol lösete 5 Prozentdavon auf. Wurde die Auflösung in Weingeist !dem Sonnenlichte ausgesetzt, so erfolgto eine De-soxydation des Metalls. Ein Theil des abgeschie-denen Sauerstoffs verband sich mit dem Alkoholund verwandelte ihn in eine ätherähnliche Flüssig- ,keit; zugleich wurde das Uranoxid, als grünes un-
-voll-