Band 
Hundert und vier und dreissigster Theil, welcher die Artikel Salz (Magnesium) bis Salzquellen enthält.
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Salz (wkinsteinsaures).

Z2s

oder eine zugespitzte sechsseitige Säule, mit zweigegenüberstehenden sehr breiten, und vier, Paar-weise einander ebenfalls gegenüberstehenden, sehrschmalen Seitenflächen. Die Zuspitzung bestehtaus zwei, auf die breiten Seitenflächen aufgesetz-ten Flächen, die durch schräge Abstumpfung derbeiden EndkanteN der stumpfen Säule entstehen.Das Verhältniß der Winkel, welche die aneinan-derstoßenden Seitenflächen bilden, zeigt sich stetsregelmäßig und unveränderlich, nämlich, die brei-ten Seitenflächen bilden mit den daran stehendenschmalen Seitenflächen jedesmal Winkel von i3oGraden, die schmalen Seitenflächen über untersich Winkel von Z8 Graden, und die breite Sei-tenfläche mit der Zuspitzungsfläche bildet einenWinket von i35 Graden 5'. Ist die Säule sehrplatt, so scheint der Krystall tafelförmig zu seyn,das heißt, vierseitige Tafeln zu bilden. Über-haupt ist die öseitige prismatische Form mancher-lei Abänderungen unterworfen, und dies besonders,wenn man die Säure Mit Kohlenpulver behan-delte, wodurch sie auch an der Luft feucht wird.Nach von Päcken nimmt die reine Weinsteinsäürebeim Krystallisieren die Gestalt von länglichem, zu-gespitzten nadel- oder pyramidenförmigen oder nochöfterer von blätterformigen Krystallen an, welchesich unter gewissen Winkeln mit einander verbin-den und zusammenhäusen» Die Krystalle sindzuweilen sehr groß, denn man findet oft welche,die einen Zoll lang sind. Die zuerst angeschosse-nen sind am weißestett, die letztem fallen hinge-gen dunkel aus. Nach Wieg ! eb ' s Erfahrungenkann man diese Krystalle sämmtlich sehr weiß er-halten, wenn man bei der Zerlegung der Wein-steinkrystalle statt der geschlemmeen Kreide, gerei-rech», «nc. KXXXIV. Theil. ^ rügte,