zo8 Salz (tveinsteinsames).
wurde bei dieser Bearbeitung nicht einmal ihresOels beraubt, indem sie sich nachher noch immerim Feuer verkohlen ließ; allein Westrumb erhieltaus reinem Weinstein, und Herrn bstädt aus derreinen Weinsteinsäure und zwar letzterer durch Ab-ziehen von 5, Theil rauchender Salpetersäure über ^einen Theil Weinsteinsäute, Kleesäure; auch der-!sichert Hermbstädt, durch wiederholtes Abziehender Salpetersäure über 'Weinsteinsäure aus 36oTheilen Weittsteinsäure 56o Theile Kleesäure er-halten zu haben. 'Es läßt sich daher an der Um-Wandlung-der Weinsteinsäure, in Kleesäure garnicht zweifeln; eben so haben auch die oben ge- ^Nannten Chemisten uttläugbar erwiesen, daß sichdie reine Weinsteinsäure bei einer in noch ver-mehrtem Verhältnisse mit Salpetersäure sowohl,als bei der mit Braunstein und Schwefelsaureangestellten Destillation, durch Entziehung nochmehreren Brennstoffs, in Essigsäure umwandelnlasse. Ja Westrumb erhielt sogar durch dmmonatliches Digeriren von einem Theile Weinstein-säure mit achtmal mehr Wasser und eben so vielWeingeist einen sehr guten Essig.
Das Krystallisationswasser der-Weinsteinsämwelches sie jedoch im isolirten Zustande nicht eut- .bindet, betragt über n bis i3 Prozent; nachBuchholz soll es i5 Prozent betragen.
Aus dem oben angeführten Verhalten derWeinsteinsäure bei der Destillation und gegen dieSäuren ersieht man, daß die Bestandtheile dersel-ben Sauerstoff, Kohlenstoff und Wasserstoff sind.Sie besteht daher, nach folgenden Chemisten, aus: