Z14 Sülz (wtinsteittsaures).
- sieins erhalten worden war, auch Essigsaure an-getroffen, jedoch in nur geringer Menge, und da-her kann die saure Beschaffenheit jener Flüssigkeit
. unmöglich allein von ihr abgeleitet werden.
Durch diese Untersuchung von Rose wurde«Fourcroy und Vauquelin zur Wiederholungihrer, ganz davon abweichenden, Versuche mitder brenzlichten Weinsieinsäure veranlaßt. Siedesiillirten die Verbindung der brenzlichten Sauremit Kali, mit verdünnter Schwefelsäure, und' 'die Masse wurde schwarz; sie erhielten eine Fläs-
- sigkeit und zuletzt ein weißes Sublimat, das sich-'in Blättern auf der ganzen Fläche der Retorte
abgesetzt hatte. In der Flüssigkeit bemerkten sieauf dem Boden ein großes Kügelchen, einer an-dern, schwach gelb gefärbten Flüssigkeit/ geschmol- i' zenem Phosphor ähnlich, das sich in dein ersterenherumrollen ließ, ohne sich darin aufzulösen, nachzwölf Stunden aber verschwunden war. ' EineErscheinung, welche mit einer von Rose bemerk-ten ganz übereinkommt. '
Die Flüssigkeit, welche vor Erscheinung desSublimats übergegangen war, war beträchtlich ^sauer, welches jedoch nicht von Schwefelsaure her- ^rührte. Sie hatte einen nur sehr schwachen Ge-ruch nach Essig.
Die nach dem Zerschlagen der Retorte mög-' lichst genau abgesonderten Krystalle zeigen folgendeEigenschaften:
Ihr Geschmack war ausnehmend sauer. —Sie schmelzen in der Hitze und verflüchtigten sichsehr bald in weißen Dämpfen, ohne einen Rück-stand zu lassen. — Im Wasser löseten sie sich
- in reichlicher.Menge auf, und krysiallisi'rten wie- ^
' der au§ der Auflösung bei gelindem Verdunsten.
Die