zrS Salz (wesentliches).
tersäme aus dem Nelkenöle wahre Zuckersäure(KleesäUre), glaubte aber, daß zu deren Ergänzungdie Salpetersäure einen wichtigen Einfluß gehabtHabe. Gren gewann sie absichtlich aus Fenchel-und Kämmelvl, die er mit einer verdünnten Sal-petersäure unter öfterem Umrühren mehrere Tagelang digerirte, sodann.bis zum Schäumen erhitzteund endlich die Flüssigkeit in die Kalte zum An-schießen siellte. Dollfuß schied sie aus demAniööl, erinnert aber, daß die aus ätherischenOelen, z. B. aus Pfeffermänzenöle erhaltenenKrystalle, die er mit Salpetersäure behandelte, nichtimmer als Zuckersäure sich bewiesen, da ihre wäs-serige Auflösung die Kalkerde aufgelöst bei sicherhalten konnte; allein das Räthsel wurde durchScheelens Aepfelfäure gelöst, und durch diebestätigte Erfahrung, daß die einzige einfachstewahre Pflanzensäure, durch die in mannigfa-chein Verhältnisse erfolgte Verbindung mit Brenn-stoffe, verschiedentlich sich verhaltende obgleichsich immer gleichbleibende Säuren bewirkt. Esgelang Scheele nicht, außer bei dem Peter-siliensamenöle, welches beide Säuren gab, Zucker(Klee-) oder Aepfelsame aus ätherischen Oelen zugewinnen, aber Dollfußen gelang es. BeimVerflüchtigen der Oele erhält man Kohlensäureund der Antheil Säure, welcher bei der zersetzen-den trocknen Destillation eines wesentlichen Oelesaufsteigt, zeigt sich als brenzliche Essigsäure.
Oft schießen auch in eingedickten Pflanzen- isaften, die lange Zeit aufbewahrt worden sind,kleine nadelförmige Sslzkrpstalle an, dergleichenLeonhardi im Schierlingseptracte und Gärth-ler, ein Freund desselben, in einem, lange Zeitaufbewahrt gewesenen, Zittwerwurzeptracte gefun-