Band 
Hundert und vier und dreissigster Theil, welcher die Artikel Salz (Magnesium) bis Salzquellen enthält.
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Salz (Wunder-). Salz (Mererdein). ZZ§

Salz cwunder-). Es waren ehemals in der Che-mie drei Salze bekannt, die mit diesem Namenbelegt wurden. Das Älauberische Wun Ver-salz, 8al Nttrsbils OlÄubsri. eine Benennungdes Glaubersalzes, s. dieses, Th. r33, S.5o4; das Perlsalz von Haupt, s. den erntenfolgenden Artikel, und das sogenannte Hermaltz-nische Wundersalz, s. Th. i33, S. 5u8.

— (wunderperl-), s. den Art. Harnsalz, oderSalz (Harn-), Th. i33, S. 5i8.

— (Ackererden»'), Arcererdensalze, eine Verbin-dung der Pttererde verschiedenen Säu-

ren. Man hat davon folgende Salze:

1) Arseniksattres Arcererdensalz, arsenL»saure Ackererde; 35ttrin si^enies; Fr. ^rss-rriaaro ä'Vttria. Wird Pttererde in Arseniksaureaufgelöst und die Auflösung gekocht, so fällt diearseniksaure Pttererde als ein weißes Pulver zuBoden. Nach Klaproth wird die Pttererdeaus ihren Auflösungen in Säuren, durch daö ar-seniksaure Kali gefällt.

Klaproth und Wolff, chemisches Wörterbuch, isterBd., S. i68.

2 ) Bersteinsaures Atcererdenfalz Hern,steinsaure Ackererde; Ittria snaarniea; Fr.Snaeiriats ll'Vttriu. Tröpfelt man eine Auf-lösung des bernsteinsauren Natrums in eine sehreoncentrirte Auflösung der Pttererde in Salzsäureoder Essigsaure, so fallen kleine kubische Krystallezu Boden, welche bernsteinsauve Pttererdesind. Die Behauptung von Eckeberg, nach demdie Pttererde aus ihren Auflösungen in Säurendurch die, bernsteinsauren Salze nicht gefällt wer-den soll, verdient demnach einige Einschränkung.