Sülz (Zink-).
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mit starkem Aufbrausen in der Ameisensäure aufund die in verschlossenen Gefäßen gesammeltenDünste phosphoresciern, wobei sich aber die Auf-', lösung trübt und ein gelbes Pulver absetzt. DieHelle Auflösung giebt klare zusammengeschichtete,zuweilen würflichte Krystalle, welche im Wasserschwer auflöslich, im Weingeist aber gar nicht auf-jöslich sind. Der Geschmack ist gelinde zusammen-ziehend. Die Krystalle brennen sich mit Aufbrau-sen milchweiß, fließen dann im Feuer mit einemstechenden Rauche und geben Asche. Sie lassenstch weder durch Essigsäure, noch durch Metallezersetzen.
Arvidson's Abhandlung von der Ameisensäure, inBaloingers neuem Magazine für Aerzte, ÄerBd., St. 2, H. 19.
2 ) Arftnlksaures Zinksalz, arseniksamer,arsenikgesäucrrer Zink; 2incmm ni^smenwm;Fr. ^rskmcsts ckk 2ino. Dieses Salz gewinntman durch den Weg, der doppelten Wahlver-wandschaft, das heißt, wenn man salpetersamenoder schwefelsauren Zink mit einem arseniksamenAlkali in Verbindung bringt, so fällt arseniksamerZink in Form eines weißen unauflöslichen Nie-derschlages zu Boden. Eben dieses Salz wirderhalten, wenn man Arseniksäure in essigsaurenZink gießt. Wird Arseniksäure auf Zink geschüt-tet, so erfolgt ein Aufbrausen, es entweicht arse-nikhaltiges Wasserstoffgaö und es fällt metallischerArsenik, als ein schwarzes Pulver zu Boden.Der Zink entzieht demnach sowohl dem Wasser,als der Arseniksäure einen Theil des SauerstoffsWird eine Mischung aus einem Theile Zinkfelleund zwei Theilen trockner feingeriebener Arsenil-säure der Destillation unterworfen, so erfolgt, wenn