Band 
Hundert und vier und dreissigster Theil, welcher die Artikel Salz (Magnesium) bis Salzquellen enthält.
Seite
349
JPEG-Download
 

349

Salz (ZLn?.).

Auch erhält man dieses Salz, wenn man ineine Auflösung des Zinks in Salpetersäure einkohlensaures Alkali oder eine kohlensaure Erdeschüttet. In diesem Fall muß Man die Zinkauf-lösung zuvor durch oxidirte Salzsäure und etwasKali vom Mangan und Eisenoxidul befreien.

Daö Zinkoxid ist weiß, im Wasser unauf-löslich und giebt durch Glühen leicht die Kohlen-

säure her. Es besieht aus:

Zink . . 56 ,i 43

Sauerstoff 11,91 3Kohlensäure 17,544Wasser. . n, 4 oo

97,000.

Nach Bergmann geben 100 Theile desmetallischen Zinks, 17b Theile kohlensaures. EbenDieser Ehemist erklärt den Gallmey für eine na-türliche Verbindung des Zinkoxids mit Kohlen-säure. Dieses haben die neueren Versuche vonSmithson Tennant in so weit bestätiget, alser gezeigt hat, daß die meisten Erze, welche zu demGallmey gerechnet werden, kohlensaurer Zink sind.

Nach der Analyse von Smithson Ten-nant bestehen drei Theile des trocknen kohlensau-ren Zinks aus einem Theile Kohlensäure und zweiTheilen Oxids. Ist Wasser zugegen, so bleibtDas Verhältniß der übrigen Bestandtheile immerdasselbe. Smithson hat ferner gezeigt, daß inDiesem Fall das Wasser mit dem Zinkoxid ver-bunden sey und ein Hydrat bilde, das aus dreiTheilen Oxid und einem Theile Wasser zusammen-gesetzt ist.

Bergmann/ Opusc., Vol. N, p. Z26.

Smithson Tennant, kbif Irsneact., i8o3, p, rz.

Map-