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Salz (Zink-).
Hurlebusch, vissert. 2Uncum mecllcui» inizuir.
^ttelmst., 1776.
Crell und Martini, vissert. 6e Linco meä. re-cent. Observ. keimst., 1770.
Moench's Arzneimittellehre, 3 te Auch, Marburg, ,1796, S. 46 1.
Vondi's Lehre von der Dosis der Arzneyen, Berlin,1819. S.,204 u. f.
In den Künsten und Gewerben ge-braucht man den Zinkvitriol nicht nur in derFärbekunst mit Nutzen, sondern man setzt ihn auch lden Ölfirnissen zu, damit sie leichter trocknen.Setzt man ihn dem heißen Brasilienholzabsude zu,so erhalt man eine braune Lackfarbe. Der mitPotaschenlauge aus Zinkvitriol gefällte Nieder- >schlag, giebt eine schöne weiße, in Zimmern und ^an der Luft besser, als der Bleyweiß ausdauernde 1Oelfarbe. Setzt man der Zinkvitriolauflösung jAlaun zu oder gebraucht man kohlensaure Kalk-erde (Kreide) zur Fällung desselben, so ist dieweiße Farbe nicht so gut, auch zur Oelmalereynicht so tauglich. Auch die Gürtler und Metall-arbeiter bedienen sich des Zinkvitriols.
22) Gchweflichrsaukes Zinksalz, schwcf-lichtsaurer Zink; lLincum snlplluiasum; Fr.8u!üt6 cks Nne. Der zerstückelte Zink wirdvon der schweflichten Säure mit Lebhaftigkeit ange-griffen; es entbindet sich Wärme und schwefelhal- .tigeö Wasserstoffgas wird entwickelt. Die Au,Lö-sung hat einen stechenden zusammenziehenden Ge-schmack. Wird Schwefel- oder Salzsäure in die-selbe geschüttet, so entweicht gasförmige schweflichteSäure und es wird Schwefel im Zustande einesweißgelben Staubes abgeschieden. Salpetersäuretreibt gleichfalls die schweflichte Säure im gas-förmigen Zustande aus und es fällt ein fiockigter