Z66 Salz (Zink-).
Schwefel vereiniget, als schwefelhaltiges Wasser-stoffgaö, während der Ueberrest des Schwefels indie Zusammensetzung des schweflichtsauren Salzeseingeht. Ueberhaupt werden die schwefelhalti-gen schweflichtsauren Salze- in allen denFällen gebildet, in welchen ein Theil der Säurezersetzt wird, um den zur Oxidation des Metalleserforderlichen Sauerstoff herzugeben.
Uebergießt man weißes Zinkoxid mit con-eentrirter schweflichter Säure- so verbinden sichbeide Substanzen ruhig mit Entwickelung vonWärme. Auf der Oberfläche der gesättigten Auf-lösung erzeugen sich trichterförmige Krystalle, welchereiner schwefiichtfaurer Zink sind. Dieses Salzbesitzt folgende Eigenschaften:
Der Geschmack desselben ist weniger stechend,jedoch mehr zusammenziehend, als der des vorher-gehenden Salzes. Es ist weniger auuöslich imWasser und krystallistrt leichter. In Alkohol ißes unauflöslich. Die Säuren zersetzt es mit Aus-brausen, ohne Schwefel abzuscheiden. Die Alka-lien, welche das schwefelhaltige Salz gelb nieder- ischlagen, sällen dieses weiß. Dieser Niederschlag lwird von der Schwefelsäure in der Kälte voll- .kommen aufgelöst, während bei dein aus schwe- >felhalkigem Salze gefällten Niederschlage, Schwe- >fel als Rückstand bleibt. An der Luft geht derreine schweflichtsaure Zink bald in schwefelsauren ^über, während daß der schwefelhaltige lange un- lverändert bleibt. i
Behandelt man eine Mischung aus weißemZinkoxid und Schwefel mit schweflichter Säure, lso erhält man gleichfalls schwefelhaltigen- schwef-lichtsauren Zink, derselbe erhält nur einen geringenAntheil Schwefel, indem dieser in diesem Fall
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