270 Salz (Zinn-).
Monnet, in de Morveau's Anfangsgründe der Che-mie, 2ler Bd., S. 190.
2ä Ameisetrsaures, ameisensäurehaltigesRinnsal;, amciscnsaures Zinn; Lnslirmm kor.miogtum; Fr. 3 sl formiern ll'otLin, kormicatsch'orain. Nach Arvidfon kann man nur mitHälfe des Digerirens und Kochens das Zinn undfeine Oxide mit Ameisensäure verbinden. DieseVerbindung giebt theils ein weißes Pulver, theilseine schwer trocknende Gallerte. Daö Pulver iß' im Wasser Und Weingeist auflöslich und brenntsich schwarz, ehe es verfliegt, Und dann weiß. Diegallertartigen Flocken schlagt d^r Alkohol zu Zinn-oxid nieder. Die Essigsäure fällt nichts aus die-ser Verbindung; allein alle daö Zinn auflösendeSäuren, und unter den Metallen das Bley, zer-setzen sie-
Macquer's chymifches Wörterbuch, nach der stenAusg.übersetzt von Leonhard«, ister Tb., S. 3 o 6 .
3 ) Arseniksaures, arscniksäurehalcrgesZinn salz, arseniksaures ZinnSwnnum 3ise>nicatnm; Fr- ^rsenioJto cl'etmn. Bei demDigeriren des Zinns mit Arseniksäure, wird das-selbe langsam oxidirt, wozu die Säure den Sauer-stoff hergäbt. Die Auflösung verwandelt sichZuletzt in eine gallertartige Masse. Die Ailenik-säure fällt das Zinn aus seiner Auflösung in Es-sigsäure. Schüttet man in eine Auflösung desZinns in Salzsäure ein arseniksaures Alkali, so ,fällt arseniksaures Zinn, als ein unauflösliches ^Pulver, das noch nicht näher untersucht wordenist, zu Boden.
Nach Bergmann folgen sich die salzfähi-gen Grundlagen in ihrer Verwandschaft zur Ar-seniksäure in folgender Ordnung: Kalkerde, Bacht-erde,