Band 
Hundert und vier und dreissigster Theil, welcher die Artikel Salz (Magnesium) bis Salzquellen enthält.
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Z?6 Salz (Zinn-).

Febnmts ä'etnin. Reine Zinnfeile wird von derFettsäure in der Kälte angegriffen, noch mehraber in der Wärme zu einem gelben Pulver, wo-bei ein sehr widriger Geruch aufsteigt und eineauch nach wiederholtem Filtriren noch trübe blei-bende Feuchtigkeit entsteht, die, wenn sie eineWeile in Ruhe gelassen wird, ein gelbes Pulverabsetzt und eine schöne rosenrothe Farbe annimmt.Aus dem gelben Zinnpulver kann man mit Was- ,ser ein weißes, an der Lust leicht zerfließendes lSalz erhalten. Ein ähnliches weißes, an der Lust ,feuchtwerdendes Pulver erhält man aus dem ab-gefaßten, gräulichen Niederschlag, den die Fett- ^säure aus der mit Königswasser bereiteten Zinn-auflösung fallt. Nach Bergmann hat dieseSäure zum Zinn eine größere Verwandschaft, alsdie Salzsäure.

Mrcquer's chymisches Wbrtelchuch, nach der 2ÜnAusg. übcrs. von Leonhardi, '2ter Th„ S. 479.

Bergmann, Oj-usc., m, p. 45z.

11) Llußsaures Zinnsalz, s. den folgen-den Artikel.

12) Fiußspachsaures Zinnsalz, flußsam

res Zinnsalz, flußsparhsaures siußsparhfaure-halciges Zinn; dtnnnum flnormurn; Fr. klrmtsä'stsin. Auf das metallische Zinn äußert dieFlußspathsäure keine Wirkung, wohl aber auf dasOxid desselben, welches mit Leichtigkeit aufgelöstwird. Es ensteht eine gallertartige Masse, welcheeinen strengen, unangenehmen Geruch hat. Manerhält dieses Salz auch durch den Weg doppelterWahlverwandschast, indem man ein fiußsaureS Al-kali mit salzsaurem Zinn vermischt. j

Scheele, in Crcll's chemischen Annalen, 1786, isterTh., S. 3 u. f.

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