Salz (Zinn-). Z8i
ber, Quecksilber, Tellur, Kupfer, Arsenik rc. werdenaus ihren Auflösungen, so n ie ihre Q'ide, in denmetallischen Zustand zurückgeführt. Sie ist weitweniger flüchtig, als das salzsaure ondirte Zinn,laßt sich jedoch nur bei einer viel höheren Tem-peratur gleichfalls übertreiben. Erhitzt man ineiner Retorre drei Theile salzsaures ätzendes Queck-silber mit einem Theil Zinn, so werden beide salz-saure Zinnsalze gebildet. Das oxidirte salzsaureZinn, oder sogenannte rauchende salzsaure Zinn,welches ungleich flüchtiger ist, erhebt sich schonbei der gelindesten Wärme, das salzsaure oxidu-lirte Zinn bildet hingegen einen trocknen Körper,der wegen seiner geringen Ausdehnbarkeit in derRetorte zurückbleibt, bei verstärkter Hitze aber auchübergeht und eine schmierige Mäste darstellt, welchesich in dem Halse der Retorte gleich einem Fetteansetzt. Diese Mäste hielt man anfangs für Zinn-butter; allein es soll nach den neuern Chemistengleichfalls ein Oxidulsalz seyn, jedoch sich in einemandern SättigungS- und Wässerungözustande be-finden.
Nach John enthält das oxidulirte Zinnsalzim krystallinischen Zustande:
62 Zinnoxidul,
38 Säure und Wasser,
100 .
Das sublimirte salzsaure Zinnoxidul ist vonI. Davy untersucht worden und enthält nachdiesem Chemisten:
62,2 metallisches Zinn,
37,8 oxidirte Salzsäure,