Band 
Hundert und vier und dreissigster Theil, welcher die Artikel Salz (Magnesium) bis Salzquellen enthält.
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4Zc> Salz (zusammengesetztes).

ss'Osmium. Das Osmium löset sich in derWärme in Salzsäure auf und bildet eine grünlicheFlüssigkeit, welche bei fortgesetzter Digestion roth-braun wird. Dergleichen Auslösungen erhält manbei Behandlung des Osmiums mit oxidirter Salz-säure und auch mit Königswasser. Während derAuflösung geht etwas Osmium in Dünsten fortund verbreitet einen Geruch nach oxidirter Salz-säure. Ob übrigens durch die Verschiedenheit derFarben der Auflösungen, auch die verscheidendOxidationsgrade deö Metalls angedeutet worden,ist noch nicht ganz bekannt.

Vauquelin, .Heun. ducke, I.IiiXXXlX, p. iäo.

Das Osmium befindet sich mit dem Iridiumim Platinerze in sehr feinen Körnern. Löset Man' Platin in Königswasser auf, so bleibt sowohl dasIridium, als auch das Osmium in Form einesschwarzen Pulvers zurück, während dieser Auslö-sung verflüchtiget .sich zugleich ein Theil des Os-miumoxides mit der zerlegten Säure, und wirdgesammelt, wenn man die sauren Dämpfe in Kalk-wasser leitet. Tennant erwarb sich im Jahrei8o3 das Verdienst, die Eigenthümlichkeit diesesMetalls zu beweisen. Fourcroy, Vauquelinund Wollaston bestätigten und erweiterten r8o4und i8o5 jene Entdeckung. Den Namen Os-mium gab Tennant diesem Metalle wegen sei-ner Eigenschaft sich im oxidirten Zustande leichtzu verflüchtigen und das Geruchsorgan zu afficüren, von dem Griechischen der Geruch.

palladiumsalz, palladiumsalze. Bis jetztsind nur wenige Verbindungen die das Palladiummit den Säuren und andern Basen eingeht, be-kannt, und diese sind: