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Dornen setzt und ngr den Tag über die Gradirunggehen läßt.
2 ) Alle Hahne aus den Tropfrinnen zieht, da-mit die Soole durch die Löcher fließt.
3) In den guten Kästen kann man Nachts nochdie Gradirung gehen lassen.
4) Die Gradirung kann verlängert werden, wennman einen Vorrath von ölöthiger Soole hat und
- dann solche in die Kasten fließen laßt, um die Sooledamit zu veredeln.
5) Das Kunstrad hat er im Winter nicht einfrie-ren zu lassen; zu dem Ende, sobald die Kälte eintritt:
2 ) Alle Oeffnungen der Radstube, wodurch dieKälte eindringen kann, zu vermachen.
b) So lange der Gang des Wasserrades erfor-derlich ist, wohl den Ofen zu heizen.
<:) Bei Tage jederzeit das Rao zu eisen.
«iH Wenn dessen Gang nicht mehr nötbig ist, dieobern und untern Stellfallen einzulassen und solcher-gestalt den Zufluß deö Wassers in oie Radstuben zuhemmen, damit das Rad nicht einfriere.
e) Auch kann zu dieser Zeit, um das Einfrierendes Rades zu verhindern, dasselbe' in die Höhe ge-schraubt werden.
Uebrigens sollen alle Tage die Stellfallen aufgr-eifet und frei gemacht werden. Die sämmtlichen Trep-pen, Gradirgänge, Dachböden, hat solcher den ganzenWinter hindurch vom Schnee zu reinigen. Die dasJahr über beschädigte Geländer um die Salinengütcrsoll er im Winter ausbessern. Bei dem Regen- undSchneewetter, besonders den Winter über, sollen alleWindläden verschlossen gehalten werden.
Die Eisgradirung fängt an, sobald man imWiirter bei Tage in dem schlechten Kasten nicht mehrgradiren kann.
Hierbei wird i) dem Brunnenwärter gesagt, daßer die guten Pumpen im Brunnen aushängt und dieZapfen in Teucherlauf schlagt, daß dieser sich leer fließt,worauf sodann die Zapfen wieder in den Teucherlausgebracht werden. .
2 ) Zieht er hierauf den Soolenkasten leer undläßt dch Soole in den Gradirkasten fließen. ^