Salzarbeiter. 449
Z) Wird darauf der erste Waldkasten in den zwei-ten geleert und das Salzwasser in den folgenden ge-hoben, und hiermit wird von Kasten zu Kasten so langefortgefahren, dis die Nacht über nicht mehr denn i Zollgefriert.
4) Sollte sich wieder gelindere Witterung einfin-den, welches er daran erkennt, wenn das sich an dieDornwände angehängte Eis zu schmelzen oder zu tropfenanfangt, so muß er gleich wieder seinen Soolkastenfüllen und von diesem seine Gradirkasten. Sollte dar-auf wieder Kalte einfallen, so verfahrt er nach der hiereben gegebenen Anweisung.
5) Das Eis muß alle Tage sorgfältig ausgenom-men werden und besonders fleißig unter den Dorn-wänden hervor.
Die Maschinen sollen durch alle ihre Theile inbeständig gutem Gange erhalten werden, weder schla-gen, noch stoßen.
Sie sollen sowohl im Winter, als zur Zeit, wennder Mühlgraben im Sommer ausgeputzt wird, jeder-zeit reparirt werden, und damit solche Arbeit desto eherbeschleuniget werden kann, hat derselbe zuvor Alles inBereitschaft zu setzen und machen zu lassen.
Sollte zwischen der Zeit etwas brechen, so hat ersolches schleunig machen zu lassen, es sey bei Tagoder bei Nacht, an Lonn-, Feyer- oder Festtagen undsoll ohne Umstände sogleich von ihm selbst dafür ge-sorgt werden, auch nur in dem Fall, wenn die Arbeitetwas weitlauftig würde, solches anzeigen.
Sollte er übrigens an der Maschine einigen Scha-den wahrnehmen, so bat er solches bei Zeiten anzuzei-> gen, damit zur schicklichen Zeit derselbe abgeholfen wer-' den kann.
I Bei gutem Zehrwinde soll die Maschine schnell,
, zu Nachtzeiten und bei mittlerem Wmoe abik lang-sam gehen.
Wenn das Werk gestanden hat, so hat er solchesniemals zu schnell anzulassen, um nicht das Zerbrechender Maschine zu befördern.
Die Zapfen des Wasserrades sollen zur Wässerunggerichtet und die Schmieren erspart werden»
<dec. rechn. iLnc. LXXXIV. Theil. Ff Die