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Salzstyer.
man den wohlriechenden Spiritus zu wiederholtenMalen auf den trocknen und in der wohl ver-stopften Retorte vor der Luft geschätzten Rückstandgießt, so erhält man im Destilliren immer mehrneuen Aether und Oel, so daß sich aus dem obenerwähnten Quantum 2 Pfund Aether und 4 Un-zen süßes Oel gewinnen läßt. Der auf diese Artbereitete Salzäther soll, nach seinem Erfinder, deBormes, ungleich durchdringender und wohlrie-chender, als Vitrioläther, so wie das säße Oel al-len aromatischen Oelen an Geruch und Feinheitgleich kommen, oder überlegen seyn.
Eigentlich hat deBormes Verfahren schonNeu mann in Vorschlag gebracht, jedoch nichtmit salzsauren Zinkblumen, sondern mit Zinkauf-lösung, die auch Günther empfiehlt. Gmelin,Hagen und Wieg leb gaben ihm ihren Beifallund Scheele versicherte, nach seinen Versuchen,die er mit salzsaurer Zinkoxidauflösung, mit Wein-geist destiüirt, gemacht hat, einen Salzäther erhal-ten zu haben. Indessen konnte Westrumb beigenauer Wiederholung aller vorgeschriebenen Hand-griffe des Hm. de Bormes eben so wenig, alsDehne, bei Anwendung des Neumantt'schenVerfahrens, einen Salzäther gewinnen. Westrumberhielt jedoch einen sehr guten versüßten Salzgeist,der aber, mit Kalkwasser auögesäßt, wegen beige-mischtem Zinkoxide milchte, und einen geringenAntheil gelbes fettiges Oel, dem er den Nameneines Aethers ertheilen zu dürfen, zweifelt.
Woulfe, der das Baumesche Verfahren,welches darin bestand, die Dünste des Alkoholsmit den Dämpfen der stärksten rauchenden Salz-säure in der nämlichen Vorlage zusammen kom-men zu lassen, dadurch zu verbessern getrachtet, daß
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