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Hundert und vier und dreissigster Theil, welcher die Artikel Salz (Magnesium) bis Salzquellen enthält.
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Salzquelle.

Orb, im Mainzischen, am Vogelsberg, hakein sehr gutes Salzwerk, welches C. Langsdorfrm Jahre 1781 besuchte. Man hat auf diesemWerke lauter zweiwändige Gradirhäuser, wovonDie eine Hälfte nicht über 16 bis 18 Fuß, dieandere nicht über 22 bis 24 Fuß hohe WändeHat. Nach dem Längeinaaß haben sämmtlicheGradirgebäude, nach einem ungefähren Ueberschlag,nicht über 8000 Fuß. Der Hauptbrunnen istrund und mit lauter behauenen Sandsteinen aus-gemauert. Der Durchmesser desselben ist etwa20 Fuß im Lichten, auch eben so tief. Im Brun-nen selbst befindet sich noch im Boden ein beson-deres kleines rundes Bassin, etwa oder 2 Fußtief gefaßt, worin die Quelle zu Tage kommt.Es sind zwei verschiedene Quellen, wovon die eineLgradig, die andere 6gradig ist. Man rechnetdaselbst 36 Gran auf 32 Loch, also 9 Gran auf8 Loth.

Jede Quelle ergießt sich in einen gleich beider Quelle befindlichen Trog, und in jedem derbeiden Tröge stehen zwei achtzöllige Pumpen ausEisen, welche die Soole im Brunnen beständigzu Sumpf erhalten. Wegen des hohen GefalleSist Aufschlagewassec im Ueberstuß vorhanden, undbesonders da sie lauter oberschlächtige Räder undGefälle von 20 bis 3 o Fuß haben. Man hatdaher auf diesem Salzwerke mit Nutzen eineSchneidemühle und noch ein besonderes kleinesRad zum Zermalmen des Pfannensteineö angelegt.

Auf den Gradirgebäuden war das Kunstge-stänge überall zwischen zwei Pfosten unter demDache, worauf solches zugleich ruhet, hingeleitet,so daß seine Bewegung und die Bewegung derLeitarme in einer vertikalen Ebene geschieht.

Die