Salzquelle.
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stanze in ihren Verbindungen mit so vielen Kunst-kreuzen und Werkstempeln; die Gradirung mit dreiennebeneinanderstehenden Dornwänden rc. verdienen be-merkt zu werden. Bei allem Aufwande, den dasWerk verursacht, sind die Einkünfte dennoch sehrbeträchtlich. Nach C. Langödorf sind in einemJahre zu Ende des i8ten Jahrhunderts über90,000 Fl. zur fürstlichen Rentkammer eingeschicktworden, obgleich in demselben Jahre für So,000Rthlr. Holz darauf gegangen ist. Jetzt werdenwöchentlich 58 Achtel gesotten. Die Soole ent-hält Schwefel.
Neustadt- im Amte Harzburg. Die Salz-quelle wurde hier im Jahre 1569 entdeckt undJuliu s - Halle genannt, s. oben, S. 628 u.ch, wodieses Salzwerk unter Halle, im FürstenthumGrubenhagen beschrieben worden.
Niederhall, im Mainzischen, hat sehr alteSalzquellen.
Nord he im, hat 8- bis glöchige Soole.
Oestdorf, im Waldeckschen, ein mit der StadtPyrmont verbundenes Kirchdorf, bei dem die Salz-quelle liegt, die erst im Jahre zu nutzen ge-sucht worden. Man sehe deren Beschreibung imArt. Pyrmont, Th. 119, S. i 3 o u. f.
Oldeslohe, im Hollsteinischen, gehört demGrafen von Dernath und hat sehr gute Salz-quellen, denen der Besitzer, als ein Salzwerkökun-diger, eine gute Einrichtung gegeben hat. Ausden drei Quellen wird die Soole durch zwei Was-ser- und zwei Windmühlen und mit Hülfe von60 Pumpen in fünf Gradirhäuser getrieben. Inden 6 Pfannen, welche sich daselbst in den Sud-häusern befinden, werden jährlich 3 o,ooo CentnerSalz gekocht.
Orb,