665
Salzquelle.
Alle Pfannen liefern wöchentlich 200 Mal-ter Salz, das Malter zu 12 Scheffel OönabrückischMaaß gerechnet; wozu im Durchschnitt 1800 Rin-gel Steinkohlen verbrannt werden.
Salzn, Salze, Altsalze, Altsülze, El-men, s. Elmen, oben, S. 6io.
Salzdalum, ungefähr eine Stunde vonWolfenbüttel, hat ein Salzwerk, dessen Soolegradirt wird. Dieses Salzwerk ist schon im l 3 tenJahrhundert bekannt gewesen.
Salz der Helden, im Königreiche Hanno-ver, hat nach Beckmann fünfgradige Sooleoder in jedem Pfunde ^ Loth Salz; nach derGradirung, wenn sie versotten wird, soll sie 8 Lothim Pfunde haben. Sie quillt nicht zu allen Zei-ten gleich schnell, auch ist sie bei anhaltender feuch-ter Witterung reichhaltiger.
Der Brunnenschacht ist 24 Fuß tief, 8 Fußweit und mit eichenen Bohlen eingefaßt. In die-sem Brunnen stehen 4 Pumpen, von denen zwei7 Zoll und zwei 8 Zoll haben. Sie sind abernicht hinreichend bei einem Hub von 3 Fuß 8 Zollund bei acht Umgängen des Rades in einer Mi-nute die Soole zu Sumpf zu halten. Bei die-ser Geschwindigkeit des Rades steht die Soolegewöhnlich 3 Fuß hoch über der untern Grund-fiäche des Brunnens. Werden alle Pumpen ab-gehängt, so steigt sie 8 Fuß hoch.
Das Gradirhaus, worauf die Soole geleitetwird,' liegt in einer freien Ebene und ist nachTrampel i 3 oo Fuß lang und 3 o Fuß breit.Die Dornwände in demselben sind 28 Fuß hochund zwei Drittel des Hauses haben unten zweiDornwände neben einander, die unten 5 und oben4 ' Fuß breit sind. Der übrige Theil des Hauses
Tt 5 Hat