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Salzquelle.
Man siedet in verschiedenen Pfannen grob-körniges und feinkörniges Salz, auch noch eineMittelart, und richtet sich darin nach dem Verlan-gen der Käufer, so wie sich auch die Menge Salzdie jährlich gewonnen wird, nach dem Absätze richtet.
Durch das Alter verliert das Salz am Maaße,gewinnt aber am Gewichte, so wie gemeiniglichan Oertern, wo man keine Darre hat. Die KörbeZum Trocknen sind abgeschafft worden.
Späterhin hat man auch die Gradirwerkenicht ganz gebraucht, und zwar aus Mangel anTreibekraft. In den untern Dornwänden ist jetztnur eine Tröpfelung im Gange, die drei übrigenziehen ganz stille. Die Dachgradirung ist Versal-ien, und kann auch bei der Vortheilhaftesten Wit-terung nicht genutzt werden. Der Fehler liegtwahrscheinlich daran, daß man einen, ro Minu-ten weit entfernten, Bach zum Aufschlagewassernicht hat benutzen wollen, und dies aus der Be-sorgnis daß dadurch der Kornmühle, welche derKammer gleichfalls gehört, etwas geschadet wer-den möchte. Die Aufschlagwaffer fallen auf einWasserrad von 3 o Fuß im Durchmesser, in einerHöhe von i8 Fuß; hernach auf ein 70 Ruthendavon entferntes obcrschlächtiges Rad von i 5 Fußim Durchmesser; letzteres treibt durch ein horizon-tal schiebendes Gestänge 4 Pumpen.
Die Windmühle wird selten, fast nie ge-braucht. Die Soole wird nur auf n bis r8Grad veredelt. Der Soolenempfänger war bei !dem Reservoir überflüssig und dient jetzt zu einemTonnen-Magazin. Gesotten wird jetzt in 9 Pfan-nen, und zwar in 8 Pfannen grobkömichtes undin einer Pfanne feinkörnichtes Salz. Die, Mt-telart wird jetzt nicht mehr verfertiget.
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