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Salzquelle.
Der imaufgelbst gebliebene Rückstand wurde mitd^stillirttm Wasser übergössen und dieses gab das reineKochsalz, welches 671 Gran wog.
Die im Filtrum zurückgebliebene Erde wog 4c>tGran. Diest Erde wurde mit Scheidewaffer übergös-sen, wovon 27s Gran Gyps miaufgelbsi zurückblieben.
Das Scheivewaffer hatte also i 3 Gran ausgeloset,wovon aber noch 3 s Gran Selenit in der Wärme an-schoß. Das Scheidewaffer enthielt also Gran erdigeTheile in sich.
Der talkartige Antheil dieser Erde siel nach derBeimischung der Schwefelsaure als Selenit niederunv wog 6^ Gran; der andere Theil aber, der sichLurch die Beimischung des zerflossenen WeinsieinölL^absonderte und nicht durch jene Säure, und 3 Granwog, war Bittererde.
Diese Versuche liefern demnach das oben,S. 676, angeführte Resultat.
Satzungen, im Fürstenthum Meinungen,hat zwei Salzwerke, die man mit dem Namendes alten und des neuen Salzwerkes belegt.Sowohl das neue, als auch das alte Salz-werk gehört einigen Einwohnern der Stadt. DerLandesherr besitzt auf dem alten Salzwerke einSiedhauö mit einer Pfanne und drei kleine Gra-dirhauser, die zusammen 354 Fuß Gradirung aus-machen, welches ihm durch das sacularisirte KlosterAÜendorf zugefallen ist. Außerdem erhält er noch^ von der Ausbeute einer andern Pfanne.
Das alte Salzwerk hat zwei Salzbrun-nen, wovon die Soole des einen 8 und die desandern 5 Gran wiegt. Der erste Brunnen ist3 s Fuß und der andere 18 Fuß tief; beide sindviereckig und mit Holz gefaßt. Der achtgradigeBrunnen wird durch ein 9 Fuß hohes oberschläch-tiges und der andere durch ein i 8 Fuß hohes un-tcrschlächtigeö Rad betrieben. Die Gradirung be-